Auf Friedhöfen bin ich oft. Nicht nur für meine Arbeit – sondern weil es Orte sind, an denen die Zeit anders vergeht. Orte, an denen man spürt, was wirklich zählt.

Hier teile ich, was ich dort sehe und empfinde. Manchmal ist es ein verwitterter Stein, der mich berührt. Manchmal eine einzelne Blume. Manchmal ein Gedanke, der nicht loslässt.
Es sind keine Artikel, keine Tipps.
Es sind Augenblicke.

Sonja

Alter Grabstein von 1922 aus Sandstein mit viel Schmuckelementen

JANUAR 2026

Was Steine erzählen, wenn man genau hinsieht

Ein Grabstein von 1899. Die Schrift fast verschwunden, das Moos hat die Ränder übernommen.
Was bedeutet es, so lange zu erinnern?

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Leuchtende Grabkerze im Schnee bei Dunkeheit

DEZEMBER 2025

Der erste Winter ohne

Im Dezember werden die Friedhöfe leiser. Weniger Besucher, kürzere Tage. Aber die wenigen, die kommen, bleiben länger. Der erste Winter ohne jemanden ist anders als alle anderen. Darüber wollte ich schreiben.

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